Die Tätigkeit des Sicherheits- und Gesundheitsschutz- Koordinators (SiGeKo)

Voraussetzung für die Tätigkeit sind fundierte, fachliche Kenntnisse am Bau, die durch eine entsprechende Qualifikation ( Nachweis der Fachkunde zum Koordinator nach Baustellenverordnung ) zu erweitern sind. Die Zusatzqualifikation stützt sich dabei besonders auf die Vorschriften der Gesetzgeber, wie die bereits benannte RAB, die DIN, Regelwerke der Berufsgenossenschaften, Richtlinien und Verordnungen.

Im Detail könne die Aufgaben des SiGeKo wie folgt zusammengefasst werden:

  • Beratung des Bauherren und dessen Beauftragten zu den baustellenspezifischen Belangen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes
  • Eingriff in die zur Ausführung notwendigen Maßnahmen zum Sicherheits- und Gesundheitsschutzes bereits in der Planungsphase, z. B. bei Ausschreibungen
  • Erstellen eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes ( gem. Baustellenverordnung ist für eine Baustelle, auf der besonders gefährliche Arbeiten nach Anhang II ausgeführt werden, vor Einrichten der Baustelle ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan zu erstellen)
  • Erstellen einer Baustellenordnung
  • Erstellen der Vorankündigung für die zuständigen Behörden, z. B. Gewerbeaufsichtsamt (gem. Baustellenverordnung ist für eine Baustelle, auf der Beschäftigte mehrere Arbeitgeber tätig werden, eine Vorankündigung spätestens 2 Wochen vor Einrichten der Baustelle zu übermitteln..)
  • Betreuen des Bauablaufes mit Einwirkung auf die Einhaltung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes insbesondere zur Vermeidung gewerkeübergreifender und gegenseitiger Gefährdungen
  • Erteilen von Weisungen zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzes, falls Weisungsbefugnis erteilt ist
  • Erstellen einer Unterlage mit Hinweisen zu späteren Arbeiten nach Bauabschluss zur Einhaltung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes

Ziel ist die Minderung des Unfallrisikos – Mehr Sicherheit am Bau !

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